Zinkstearat kann Stearinsäure und Zinkoxid bis zu einem gewissen Grad teilweise ersetzen, aber Stearinsäure und Zinkoxid können im Kautschuk nicht vollständig reagieren und haben ihre eigenen Wirkungen.
Zinkoxid und Stearinsäure bilden ein Aktivierungssystem im Schwefelvulkanisationssystem, dessen Hauptfunktionen folgende sind:
1. Aktivierungsvulkanisationssystem:
ZnO reagiert mit SA zu Zinkseife, welche die Löslichkeit von ZnO in Kautschuk verbessert, und interagiert mit Beschleunigern zu einem Komplex mit guter Löslichkeit in Kautschuk, aktiviert Beschleuniger und Schwefel und verbessert die Vulkanisationseffizienz.
2. Erhöhung der Vernetzungsdichte von Vulkanisaten:
ZnO und SA bilden ein lösliches Zinksalz. Dieses Zinksalz chelatisiert mit den vernetzten Bindungen, wodurch die schwachen Bindungen geschützt werden, die Vulkanisation zur Bildung kurzer Vernetzungen führt, neue Vernetzungen hinzugefügt werden und die Vernetzungsdichte erhöht wird.
3. Verbesserung der Alterungsbeständigkeit von vulkanisiertem Gummi:
Bei der Verwendung von vulkanisiertem Kautschuk brechen die Polysulfidbindungen, und der entstehende Schwefelwasserstoff beschleunigt die Alterung des Kautschuks. ZnO reagiert jedoch mit Schwefelwasserstoff zu Zinksulfid, welches den Schwefelwasserstoff verbraucht und die katalytische Zersetzung von Schwefelwasserstoff im vernetzten Netzwerk reduziert; darüber hinaus kann ZnO gebrochene Schwefelbindungen reparieren und vernetzte Bindungen stabilisieren.
4. Unterschiedliche Reflexionsmechanismen:
In verschiedenen Vulkanisationssystemen ist der Wirkungsmechanismus unterschiedlicher Vulkanisationsbeschleuniger sehr verschieden. Auch die Wirkung der Reaktion von ZnO und SA zur Bildung eines Zinkstearat-Zwischenprodukts unterscheidet sich von der Wirkung der alleinigen Verwendung von Zinkstearat.
Veröffentlichungsdatum: 12. Oktober 2021