Verschiedene gängige Methoden zur Gummiidentifizierung

1. Widerstandsfähigkeit gegen mittlere Gewichtszunahme (Test)

Das fertige Produkt kann beprobt, in ein oder mehrere ausgewählte Medien eingeweicht und nach einer bestimmten Temperatur und Zeit gewogen werden. Aus der Gewichtsänderungsrate und der Härteänderungsrate kann auf die Materialart geschlossen werden.

Beispielsweise verändern sich Qualität und Härte von NBR, Fluorkautschuk, ECO und CR nach 24 Stunden in 100 Grad heißem Öl nur geringfügig, während sich das Gewicht von NR, EPDM und SBR mehr als verdoppelt, die Härte stark zunimmt und die Volumenausdehnung deutlich sichtbar ist.

2. Heißluft-Alterungstest

Nehmen Sie Proben der Fertigprodukte, legen Sie diese für einen Tag in die Alterungskammer und beobachten Sie die Veränderungen nach der Alterung. Die Alterung kann schrittweise erhöht werden. Beispielsweise werden CR, NR und SBR bei 150 °C spröde, während NBR und EPDM noch elastisch sind. Bei einer Temperatur von 180 °C wird normales NBR spröde; HNBR wird bei 230 °C ebenfalls spröde, während Fluorkautschuk und Silikon noch eine gute Elastizität aufweisen.

3. Verbrennungsmethode

Nimm eine kleine Probe und verbrenne sie an der Luft. Beobachte das Phänomen.

Generell sind Fluorkautschuk, CR und CSM schwer entflammbar, und selbst bei einer Entzündung ist die Flamme deutlich kleiner als bei herkömmlichem Naturkautschuk (NR) und EPDM. Bei genauerer Betrachtung liefern uns der Verbrennungszustand, die Farbe und der Geruch wertvolle Informationen. Beispielsweise spritzt die Flamme bei der Verbindung von NBR/PVC mit Klebstoff im Brandfall wie Wasser. Es ist anzumerken, dass auch flammhemmende, halogenfreie Klebstoffe manchmal selbstverlöschend wirken; dies sollte jedoch durch weitere Untersuchungen bestätigt werden.

4. Messung des spezifischen Gewichts

Verwenden Sie eine elektronische Waage oder Analysenwaage mit einer Genauigkeit von 0,01 Gramm, ein Glas Wasser und ein Haar.

Im Allgemeinen weist Fluorkautschuk die höchste Dichte auf, die über 1,8 liegt, und die meisten CR ECO-Produkte weisen einen hohen Anteil an Dichte über 1,3 auf. Diese Klebstoffe können in Betracht gezogen werden.

5. Niedertemperaturverfahren

Nehmen Sie eine Probe des fertigen Produkts und erzeugen Sie mit Trockeneis und Alkohol eine geeignete kryogene Umgebung. Legen Sie die Probe für 2–5 Minuten in die Kälte und prüfen Sie anschließend ihre Weichheit und Härte bei der gewählten Temperatur. Beispielsweise werden bei -40 °C hochtemperatur- und ölbeständiges Silicagel und Fluorkautschuk verglichen; das Silicagel erweist sich dabei als weicher.


Veröffentlichungsdatum: 18. Juli 2022