Die Herstellung von Gummiwalzen umfasst in der Regel mehrere Schritte: die Aufbereitung des Gummimaterials, das Formen der Walzen, die Vulkanisation und die Oberflächenbehandlung. Bisher arbeiten die meisten Unternehmen noch mit manueller, stückweiser Fertigung. Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Spritzguss-, Extrusions- und Wickeltechnologien hat die Anlagentechnik für das Formen und Vulkanisieren von Gummiwalzen in den letzten Jahren die Produktion zunehmend mechanisiert und automatisiert. Dadurch ist eine durchgängige Produktion vom Gummimaterial über das Formen bis hin zur Vulkanisation möglich geworden, was die Produktionseffizienz deutlich steigert und die Arbeitsbedingungen sowie die Arbeitsbelastung erheblich reduziert. Die Gummioberfläche der Walzen muss frei von Verunreinigungen, Hohlräumen und Blasen sein und darf keine Narben, Defekte, Rillen, Risse, lokale Unebenheiten oder Härteunterschiede aufweisen. Nur durch absolute Sauberkeit und präzise Bearbeitung der Gummiwalzen während des gesamten Produktionsprozesses sowie durch einheitliche Abläufe und standardisierte Technologien lässt sich die gleichbleibende Qualität der Produkte gewährleisten. Das Kombinieren, Verbinden, Spritzgießen, Vulkanisieren und Schleifen von Gummi- und Metallkernen sind heutzutage Hightech-Verfahren.
Vorbereitung des Gummimaterials für den Gummiwalzenherstellungsprozess
Bei Gummiwalzen ist das Mischen des Gummimaterials der kritischste Schritt. Es gibt über zehn verschiedene Gummimaterialien für Gummiwalzen, von Naturkautschuk über Synthesekautschuk bis hin zu Spezialmaterialien. Der Kautschukanteil liegt zwischen 25 % und 85 %, die Härte zwischen 0 und 90 Grad. Üblicherweise werden verschiedene Gummimischungen in einer offenen Gummimischmaschine gemischt und verarbeitet. Diese sogenannte Gummimischmaschine ist eine Art von Maschine mit freiliegenden Walzen, die in Gummifabriken zur Herstellung von Gummimischungen, zur Heißraffination und zur Walzenmessung eingesetzt wird.,Kunststoffraffination und Formgebung von Gummimaterialien. Hierbei handelt es sich jedoch um Mischanlagen für Kunststoffe. In den letzten Jahren sind Unternehmen zunehmend auf die Verwendung von Innenmischern mit Siebtechnik umgestiegen, um Gummimaterialien durch segmentiertes Mischen herzustellen.
Nach Erreichen einer homogenen Mischung muss das Gummimaterial mit einer Gummifiltermaschine filtriert werden, um Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend werden mit einer Kalander-, Extruder- und Laminieranlage blasen- und verunreinigungsfreie Folien oder Streifen hergestellt, die zur Formgebung von Gummiwalzen dienen. Vor der Formgebung sind die Folien und Gummistreifen einer sorgfältigen Sichtprüfung zu unterziehen. Die Oberfläche muss sauber und frei von Verunreinigungen und Blasen sein, da sonst beim Schleifen nach der Vulkanisation Hohlräume entstehen können.
Gummiwalzenformung im Herstellungsprozess von Gummiwalzen
Die Herstellung von Gummiwalzen erfolgt hauptsächlich durch Aufbringen und Umwickeln von Gummi auf einen Metallkern. Gängige Verfahren sind Umwickeln, Extrudieren, Formen und Spritzgießen. Derzeit setzen die meisten inländischen Unternehmen vorwiegend auf mechanisches oder manuelles Formverfahren, während im Ausland die meisten Produktionsverfahren automatisiert sind. Große und mittelständische Fertigungsbetriebe verwenden in der Regel das Konturextrusionsverfahren, bei dem extrudierte Folien oder extrudierte Gummistreifen kontinuierlich auf einen Metallkern aufgebracht und geformt werden. Während des Formprozesses werden Spezifikationen, Abmessungen und Formgebung automatisch von einem Mikrocomputer gesteuert.,und einige können auch mithilfe der rechtwinkligen und unregelmäßigen Extrusionsmethoden eines Extruders geformt werden.
Durch den Einsatz von Imitations-Extrusions- und mikrocomputergesteuerten Formgebungsverfahren lassen sich mögliche Blasenbildungen vermeiden und der Arbeitsaufwand weitestgehend minimieren. Um Verformungen während der Vulkanisation der Gummiwalze sowie die Entstehung von Blasen und Schwämmen zu verhindern, werden spezielle Gummi-Korona-Druckwalzen hergestellt.,Für den Formgebungsprozess des Umhüllungsverfahrens sollte auch extern eine flexible Druckmethode angewendet werden. Üblicherweise werden mehrere Lagen Baumwoll- oder Nylongewebe um die Oberfläche der Gummiwalze gewickelt.,und anschließend mit Stahldraht oder Faserseil fixiert und verpresst.
Für kleine und Mikrogummiwalzen können verschiedene Fertigungsverfahren wie manuelles Ausbessern, Extrusionsverschachtelung, Spritzgießen und Gießen eingesetzt werden. Um die Produktionseffizienz zu steigern, werden heute überwiegend Formgebungsverfahren verwendet, die eine deutlich höhere Genauigkeit als andere Verfahren bieten. Das Einspritzen und Pressen von Vollgummi sowie das Gießen von Flüssiggummi haben sich zu den wichtigsten Fertigungsmethoden entwickelt.
Veröffentlichungsdatum: 25. Juli 2024
